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Bayerische Schülerinnen und Schüler brillieren beim Schülerwettbewerb zur politischen Bildung.
Ein Erfolg, der sich sehen lassen kann. Bei der 55. Auflage des bundesweiten Schülerwettbewerbs zur politischen Bildung haben sage und schreibe 86 Projekte von Schülerinnen und Schülern aus dem Freistaat erneut die Jury überzeugt. Für diese Spitzenleistungen gab es bei der gestrigen Auszeichnungsveranstaltung in Bonn nun die verdienten Lorbeeren in Form von Geldpreisen und Bildungsreisen. Kultusministerin Anna Stolz freut sich sehr über das tolle Abschneiden und gratuliert den bayerischen Gewinnerteams: „Ich kann nur sagen: Mega, welch ein Erfolg unserer bayerischen Schülerinnen und Schüler! Sie haben beim Bundeswettbewerb zur politischen Bildung mit ihren innovativen und kreativen Beiträgen bemerkenswerte Statements für unsere Demokratie und Gesellschaft gesetzt. In den momentan so stürmischen Zeiten bietet politische Bildung ein kräftiges Fundament für unsere Kinder und Jugendlichen und macht sie stark für die Zukunft. Ich danke allen mitwirkenden Lehrkräften, die mit ihrem großartigen Engagement die Siegerprojekte unterstützt haben. Ohne sie wäre ein so tolles Resultat nicht möglich gewesen!“
Der Schülerwettbewerb zur politischen Bildung
Die Bundeszentrale für politische Bildung veranstaltet jährlich den Schülerwettbewerb zur politischen Bildung, der zu den von der Kultusministerkonferenz besonders empfohlenen Schülerwettbewerben gehört. In diesem Jahr wurden bundesweit 1.459 Projekte eingereicht. Von den 307 eingesandten Projekten bayerischer Schülerteams erhielten 86 einen Preis. Die Schülergruppen haben sich beim Wettbewerb intensiv und kreativ mit einem der vorgegebenen aktuellen politischen Themen auseinandergesetzt. Teilnehmen konnten Schülerinnen und Schüler aller Schularten in zwei Alterskategorien, von Jahrgangsstufe 4 bis 8 sowie von Jahrgangsstufe 8 bis 13.
Eine bundesweite Übersicht über alle Preisträgerinnen und Preisträger und weitere Informationen zum Wettbewerb finden Sie unter Schülerwettbewerb zur politischen Bildung | bpb.de
Jahrgangsstufe 4–8 : Preisträgerinnen und Preisträger von 1.500 bis 500 Euro
Thema (1): Fakes – lustiger Scherz oder ernstzunehmendes Problem?
Thema (2): Alt trifft Jung – Jung trifft Alt – (k)ein Problem?
Thema (3): No way! Da mach' ich nicht mit!
Thema (4): Weltkindertag – ein Tag für Kinder und ihre Rechte?
Thema (5): Zoos und Tiergärten – Artenschutz oder Tierquälerei?
Thema (6): logo! – Nachrichten für Kinder
Hauptgewinn: Reise z.B. nach Dresden, München, Leipzig, Erfurt oder Mainz
Geldpreise in Höhe von 1.500 € :
Geldpreise in Höhe von 1.000 € :
Jahrgangsstufe 8–12 : Preisträgerinnen und Preisträger von 1.500 bis 500 Euro
Thema (1): Algorithmen: Wie beeinflussen sie unsere Informationsnutzung?
Thema (2): Demokratie unter Druck – was kann ich tun?
Thema (3): Deepfakes – meine, deine, unsere Verantwortung?
Thema (4): Sexismus geht uns alle an, oder?
Thema (5): Kriegsende 1945 vor Ort – Brüche und/oder Kontinuitäten?
Thema (6): Politik brandaktuell
Hauptgewinn: Reise nach Berlin
Geldpreise in Höhe von 1.500 Euro :
Geldpreise in Höhe von 1.250 Euro :
Geldpreise in Höhe von 1.000 Euro :
Die Anton-Jaumann-Realschule in Wemding gehört zu den 23 Modellschulen im Schulversuch „QmBO – Qualitätsmanagement Berufliche Orientierung an weiterführenden Schulen“. Sie ist somit eine Vorreiterin bei der Stärkung der Beruflichen Orientierung als fächerübergreifendes Bildungs- und Erziehungsziel.
Im Rahmen eines Schulbesuchs erhalten Dr. Christof Prechtl, stellvertretender Hauptgeschäftsführer der vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e.V., Tobias Reiß, Vizepräsident des Bayerischen Landtags und Ministerialdirigentin Dr. Andrea Niedzela-Schmutte vom Bayerischen Staatsministerium für Unterricht und Kultus Einblicke in die konkrete Umsetzung des Projekts.
Kultusministerin Anna Stolz betonte vorab: „Berufliche Orientierung ist ein echter Kompass, der Talente sichtbar macht und Mut für den eigenen Lebensweg schenkt. Sie gelingt nur in enger Zusammenarbeit mit externen Partnern aus der Wirtschaft. Praxiskontakte liefern Schülerinnen und Schülern wertvolle Einblicke in die Arbeitswelt und Informationen aus erster Hand. Die Anton-Jaumann-Realschule in Wemding zeigt eindrucksvoll, wie Schule und Berufspraxis eng und für beide Seiten gewinnbringend zusammenrücken können. Mit einem Qualitätsmanagement hat die Schule ihr Angebot in der Beruflichen Orientierung kontinuierlich ausgebaut. Davon profitieren sowohl die Schülerinnen und Schüler als auch die Prozesse der Schulentwicklung. Mir ist wichtig, junge Menschen bestmöglich bei der persönlichen Berufswahl zu unterstützen. Mit Qualitätsstandards und Instrumenten zur Qualitätssicherung trägt die Arbeit im Schulversuch QmBO maßgeblich dazu teil, Berufliche Orientierung an weiterführenden Schulen systematisch weiterzuentwickeln.“
Auf dem Programm des Besuchs stehen die Vorstellung und der Besuch der Ausbildungsbörse, bei der sich verschiedene Partnerbetriebe der Schule präsentieren. Zudem erläutern Frau Dr. Niedzela-Schmutte, Herr Reiß und Herr Dr. Prechtl auf einer Podiumsdiskussion, wie man die Berufliche Orientierung nachhaltig stärken kann – etwa durch eine engere Zusammenarbeit mit regionalen Firmen und der gezielten Multiplikation von erfolgreichen Praxisbeispielen wie dem Berufswahl-SIEGEL.
Ministerialdirigentin Dr. Andrea Nidezela-Schmutte hebt hervor: „Mit dem Schulversuch Qualitätsmanagement Berufliche Orientierung an weiterführenden Schulen (QmBO) verankern wir das fächerübergreifende Bildungs- und Erziehungsziel Berufliche Orientierung in der mittel- und langfristigen Schulentwicklung und schaffen beste Voraussetzungen, den individuellen Bedürfnissen der Schülerinnen und Schüler bei der Berufsorientierung gerecht zu werden. Die Anton Jaumann Realschule bietet mit der „Ausbildungsbörse“ ein tolles Good-Practice-Beispiel für die Arbeit im Schulversuch. Unter Einbezug der Schülerinnen und Schüler, Betriebe und des Kollegiums wurde die „Ausbildungsbörse“ im schuleigenen Konzept zur Beruflichen Orientierung mit regelmäßigen Evaluationen kontinuierlich weiterentwickelt. Diese Vorgehensweise sowie das erfolgreiche Konzept der „Ausbildungsbörse“ möchten wir mit dem Schulversuch QmBO auch für andere Schulen zugänglich machen.“
Dr. Christof Prechtl, stellvertretender Hauptgeschäftsführer der vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. unterstreicht die Bedeutung der Beruflichen Orientierung: „Der Schulbesuch an der Anton-Jaumann-Realschule zeigt deutlich, wie praxisorientiertes Qualitätsmanagement die Angebote zur beruflichen Orientierung kontinuierlich verbessert. Die eingesetzten Instrumente werden dabei mit den vorhandenen Talenten einer Klasse und den Anforderungen aus der Berufspraxis abgestimmt. Das unterstützt die Jugendlichen dabei, ihre Stärken und Interessen früh zu erkennen. Gleichzeitig erfahren sie, wo der Arbeitsmarkt sie braucht. Von der qualitätsgesicherten, am Talent ausgerichteten Berufsorientierung profitieren alle unsere bayerischen Unternehmen für ihre Arbeitskräfte- und Fachkräftesicherung. Jetzt gilt es, die Ergebnisse aus dem Schulversuch bayernweit und flächendeckend zum Qualitätsstandard einer zielorientierten Berufsorientierung an allgemeinbilden-den Schulen zu machen.“
Hintergrundinformationen zum Schulversuch „QmBO – Qualitätsmanagement Berufliche Orientierung an weiterführenden Schulen“:
Im Rahmen des Schulversuchs QmBO sollen Möglichkeiten erprobt und schulartspezifische Konzepte entwickelt werden, die die Qualität der schulinternen Maßnahmen verbessern sowie die Berufliche Orientierung stärker im Schulentwicklungsprozess etablieren. Der Schulversuch wird in Zusammenarbeit des Bayerischen Staatsministeriums für Unterricht und Kultus mit dem Staatsinstitut für Schulqualität und Bildungsforschung (ISB) durchgeführt. Zusätzlich wird ein Projektbeirat eingerichtet, der sich aus Vertretungen des Bayerischen Staatsministeriums für Unterricht und Kultus, der Wirtschaft, Hochschulen und Bildungsträgern zusammensetzt.
Folgende 23 Modellschulen nehmen am Schulversuch teil:
Mittelfranken:
Niederbayern:
Oberbayern:
Oberfranken:
Oberpfalz:
Schwaben:
Unterfranken:
Die Musik hat an bayerischen Schulen einen besonderen Stellenwert. Dies zeigen insbesondere auch die 100 Grundschulen, die heute aus allen sieben Regierungsbezirken des Freistaats nach München gekommen sind, um die Auszeichnung Musikbegeisterte Grundschule entgegenzunehmen.
Kultusministerin Anna Stolz gratulierte ihnen herzlich: „Mit beeindruckendem Engagement, Kreativität und Ausdauer haben die ausgezeichneten Schulen musikalische Bildung fest in ihrem Schulalltag verankert. Sie setzen damit ein starkes Zeichen für die Bedeutung der Musik an den bayerischen Schulen. Unsere Schulen sind Orte, an denen die Kinder ihre Stimmen und Instrumente zum Klingen bringen und im gemeinsamen Rhythmus Selbstvertrauen und Teamgeist entwickeln. Deshalb würdigt die heutige Zertifizierung nicht nur ein erfolgreiches Konzept, sondern den täglichen Einsatz für eine lebendige kulturell-künstlerische Bildung. Dafür spreche ich den Schulen meine höchste Anerkennung und meinen persönlichen Dank aus.“
Bernd Sibler, Präsident des Bayerischen Musikrats, unterstreicht: „Herzlichen Glückwunsch an alle Musikbegeisterten Grundschulen in Bayern! Musik kann es nie genug geben – nicht im Leben und auch nicht im Stundenplan! Mit Singen und Musizieren fällt das Lernen gleich viel leichter und die Kinder merken auch, dass man durch Üben immer besser wird. Zusammen Musizieren stärkt die Gemeinschaft und den Zusammenhalt und schafft Raum für Kreativität und Talent. Ich wünsche den Kindern und ihren Lehrerinnen und Lehrern weiter viel Freude mit Musik!“
Neben einem repräsentativen Profilschild erhalten die Schulen für ihr außerordentliches Engagement einen Einmalbetrag in Höhe von 1.000 Euro, der insbesondere der Umsetzung von musikalischen Aktivitäten wie gemeinsamen Projekten beispielsweise mit Verbänden, Vereinen sowie Musikerinnen und Musikern vor Ort dient. Außerdem werden spezielle Fortbildungsangebote sowie eine eigens für die Musikbegeisterte Grundschule verfasste fantastische Geschichte voller Abenteuer und Musik zur Verfügung gestellt.
Das Profil der Musikbegeisterten Grundschule
An den Musikbegeisterten Grundschulen ist die Musik konsequent im Schulalltag verankert, beispielsweise durch Klassenmusizieren wie Chor- und Instrumentalklassen, Morgenrituale, Lernlieder, Schulversammlungen sowie interdisziplinäre Angebote. Weiterhin überzeugten sie durch die Teilnahme am Aktionstag Musik in Bayern und bei verschiedenen Veranstaltungen in Schule und Öffentlichkeit sowie in der Kooperation mit externen Partnern. Das musikalische Konzept der Schule wird dabei von der gesamten Schulfamilie unterstützt.
Partner der Initiative sind die Bayerische Landeskoordinierungsstelle Musik (BLKM) und der Bayerische Musikrat (BMR).
Verlinkung zur Bayerischen Landeskoordinationsstelle Musik (BLKM): https://www.blkm.de
Verlinkung zum Bayerischen Musikrat (BMR): https://www.bayerischer-musikrat.de
Einen Filmbeitrag zu den Musikbegeisterten Grundschulen finden Sie unter: Kulturelle Bildung | Inhalte | Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus
Überblick über die 100 neuen Profilträgerschulen aus den verschiedenen Regierungsbezirken:
Unterfranken:
Mittelfranken:
Oberfranken:
Niederbayern:
Oberbayern:
Oberpfalz:
Schwaben:
Fotos von der Zertifizierungsfeier stehen Ihnen im Nachgang der Veranstaltung unter dem nachfolgenden Link zur Verfügung: StMUK Zertifizierungsfeier Musikbegeisterte Grundschule am 06.03.2026
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Staatl. Berufliches Schulzentrum München-Land
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