Infotag Hauswirtschaft am 17.01.2026
Am Samstag 17.01.2026 findet unser Infotag der Hauswirtschaft statt.
Mitmachen, erleben und kennenlernen.
Am Samstag 17.01.2026 findet unser Infotag der Hauswirtschaft statt.
Mitmachen, erleben und kennenlernen.
Starke Stimmen für Bayerns Schülerinnen und Schüler.
„Meinen herzlichen Glückwunsch an die neu gewählten Landesschülersprecherinnen und Landesschülersprecher! Sie setzen sich kraftvoll für die Interessen der bayerischen Schülerinnen und Schüler ein und geben ihnen so eine nachhaltige Stimme! Durch ihr großartiges Engagement gestalten sie die Zukunft unserer Schulen entscheidend mit und setzen damit ein Zeichen für starke, respektvolle und offene Schulgemeinschaften. Ich bin gespannt auf die vielen neuen Impulse und Ideen und freue mich auf eine vertrauensvolle und konstruktive Zusammenarbeit!“, gratuliert Kultusministerin Anna Stolz den frisch gewählten Landesschülersprecherinnen und -sprechern zu ihrer verantwortungsvollen Aufgabe.
Hintergrundinformationen
Der Landesschülerrat ist seit 2008 die gesetzliche Vertretung der Schülerinnen und Schüler auf Landesebene. In diesem Gremium wählen 43 bayerische Bezirksschülersprecherinnen und -sprecher sechs Mitglieder des Landesschülerrats sowie deren Stellvertretungen. Der Landesschülerrat vertritt die Interessen von Schülerinnen und Schülern verschiedener Schularten – Förder-, Mittel-, Real-, Berufs- und Fachoberschulen, Gymnasien sowie beruflichen Schulen. Er verfügt über ein Informations- und Anhörungsrecht sowie ein Vorschlagsrecht gegenüber dem Kultusministerium.
Liste der neuen Landesschülersprecherinnen und Landesschülersprecher und ihre Stellvertreterinnen und Stellvertreter:
Berufsschulen:
Landesschülersprecherin: Aradia Hermann, Berufliche Schule Direktorat 10 der Stadt Nürnberg
Stellvertretende Landesschülersprecherin: Jana Bäuerlein, Staatliche Berufsschule I Bamberg
Förderschulen:
Landesschülersprecherin: Anastasia Busch, Berufsschule zur sonderpädagogischen Förderung mit dem Förderschwerpunkt Lernen des St. Michaelswerks Grafenwöhr
Stellvertretender Landesschülersprecher: Lion Wohlmann, Christophorus-Schule Privates Förderzentrum Förderschwerpunkt emotionale und soziale Entwicklung München
Fach- und Berufsoberschulen:
Landesschülersprecher: Pascal Trimbuch, Staatliche Fachoberschule Ingolstadt
Stellvertretender Landesschülersprecher: Paul Schug, Staatliche Fachoberschule Marktredwitz
Gymnasien:
Landesschülersprecher: Lukas Berger, Gymnasium Untergriesbach
Stellvertretender Landesschülersprecher: Paul Eidenschink, Städtisches Von-Müller-Gymnasium Regensburg
Mittelschulen:
Landesschülersprecherin: Chayenne Saam, Alexander-von-Humboldt-Mittelschule Marktredwitz
Stellvertretende Landesschülersprecherin: Paula Hartnig, Karl-Amberg Mittelschule Alzenau
Realschulen:
Landesschülersprecher: Antonio Ferreira Barrozo, Wolffskeel-Schule Staatliche Realschule Würzburg II
Stellvertretender Landesschülersprecher: Mahdi Lazar, Städtische Elly-Heuss-Realschule München
Kultusministerin Anna Stolz und Amtschef Martin Wunsch würdigen die vier Landessieger.
Die vier Landessieger der bayerischen P-Seminare stehen fest: Sie haben die Jury überzeugt und werden mit dem P-Seminar-Preis 2025 ausgezeichnet. Prämiert werden die P-Seminare des Gymnasiums bei St. Anna Augsburg, des Allgäu-Gymnasiums Kempten, des Albert-Einstein-Gymnasiums München und des Willibald-Gluck-Gymnasiums Neumarkt. Ihre Projekte zeigen, wie vielfältig und praxisnah Berufliche Orientierung am Gymnasium gestaltet werden kann – von innovativer Robotik über digitale Geschichtsvermittlung bis hin zu nachhaltigen Produkten und mathematisch-technischen Entwicklungsprozessen.
Bei einem Festakt im Bayerischen Staatsministerium für Unterricht und Kultus würdigen Amtschef Martin Wunsch sowie Vertreterinnen und Vertreter der Kooperationspartner – der vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V., des Bildungswerks der Bayerischen Wirtschaft (bbw) und der Eberhard von Kuenheim Stiftung der BMW AG – die vier diesjährigen Landessieger.
Kultusministerin Anna Stolz gratulierte den Preisträgerinnen und Preisträgern mit großer Anerkennung bereits vorab: „Die P-Seminare zeigen jedes Jahr aufs Neue, wie viel Innovationskraft in unseren Schülerinnen und Schülern steckt. Die diesjährigen Siegerprojekte verbinden Forscherdrang, Kreativität und eine beeindruckende Professionalität. Mein ausdrücklicher Dank gilt den engagierten Lehrkräften und den zahlreichen externen Partnern unserer Schulen, die diese besondere Form der Berufsorientierung möglich machen.“
Amtschef Martin Wunsch hebt die Zukunftsrelevanz der prämierten Projekte hervor: „Die P-Seminare eröffnen jungen Menschen wichtige Erfahrungsräume: Sie organisieren ein berufsbezogenes Projekt, gewinnen dabei Einblicke in verschiedene Berufsfelder und entwickeln im Team gemeinsam mit der beruflichen Praxis Lösungen. Diese Erfahrungen sind für die Wahl des weiteren Bildungs- und Berufswegs äußerst wertvoll. Die vier ausgezeichneten Projekte zeigen eindrucksvoll, wie Schülerinnen und Schüler theoretisches Wissen in reale Anwendungen übersetzen und sich dabei auf die Berufswelt vorbereiten.“
Heike Schneeweis, Vorständin der Eberhard von Kuenheim Stiftung der BMW AG : „Die ausgezeichneten Projekte sind beeindruckend – kreativ, vielseitig und exzellent umgesetzt. Die Zusammenarbeit mit Partnern aus der Arbeitswelt ermöglicht den Schülerinnen und Schülern wertvolle Erfahrungen und Einblicke, die ihnen eine Hilfestellung für die spätere Studien- und Berufswahl sein können.“
Sandra Stenger, Vorstandsvorsitzende des Bildungswerks der Bayerischen Wirtschaft, unterstreicht: „Das P-Seminar eröffnet Jugendlichen neue Perspektiven für ihre berufliche Zukunft. Es hilft ihnen, eigene Fähigkeiten und Interessen zu erkennen und zugleich praktische Eindrücke aus dem Arbeitsleben zu sammeln. In Kooperation mit Unternehmen und Hochschulen entstehen direkte Verbindungen zwischen Schule und Beruf. So trägt das P-Seminar wesentlich zu einer soliden Berufsorientierung bei – und damit zur Sicherung qualifizierter Fachkräfte in Bayern.“
Dr. Christof Prechtl, stellvertretender Hauptgeschäftsführer der vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. , betont: „Die moderne Arbeitswelt hält für junge Menschen viele Chancen bereit. Gleichzeitig stellt die langfristige Sicherung des Arbeits- und Fachkräftebedarfs bayerische Unternehmen, trotz der konjunkturell schwierigen Lage, weiterhin vor Herausforderungen. Daher ist es wichtig, unsere Schülerinnen und Schüler frühzeitig bei der Berufs- und Studienorientierung zu unterstützen und beim Übergang von der Schule in eine geeignete Ausbildung oder ein Studium aktiv zu begleiten. Die P-Seminare bieten hierfür praxisnahe und zielgerichtete Einblicke ins Berufsleben. Dabei entwickeln die Jugendlichen wertvolle Fähigkeiten, die sowohl für ihre berufliche Zukunft als auch für ihre persönliche Entwicklung bedeutsam sind.“
Hintergrundinformationen:
Das P-Seminar ist ein zentraler Baustein der Beruflichen Orientierung an den bayerischen Gymnasien. In der 11. Jahrgangsstufe arbeiten Schülerinnen und Schüler ein Schuljahr lang an einem Projekt, das in enger Kooperation mit externen Partnern durchgeführt wird. Dabei lernen sie Methoden des Projektmanagements, reflektieren ihre Interessen und Stärken und erhalten Einblicke in unterschiedliche Berufsfelder. Das P-Seminar ergänzt damit die weiteren Kernelemente der Beruflichen Orientierung in den Jahrgangsstufen 9, 12 und 13.
Die P-Seminar-Preisträger 2025
Gymnasium bei St. Anna Augsburg
Seminar-Thema: „3D-Druck trifft Scrum – Ideen zum Leben erwecken!“ (Leitfach: Mathematik)
Entwicklung und Herstellung einer Roboterhand im 3D-Druckverfahren, gegen die man „Schere, Stein, Papier“ spielen kann
Allgäu-Gymnasium Kempten
Seminar-Thema: „Stolpersteine digital“ (Leitfach: Geschichte)
Erweiterung der bestehenden Stolpersteine um QR-Codes auf Schautafeln, die es ermöglichen, per Smartphone die Biografien der Opfer der NS-Herrschaft zu erfahren
Albert-Einstein-Gymnasium München
Seminar-Thema: „Seifenherstellung – wir kreieren unsere AEG-Seife“ (Leitfach: Chemie)
Herstellung von Seifen auf Grundlage der Analyse chemischer Prozesse und der Zusammensetzung von Seife sowie Überlegungen zu Produktentwicklung, Gestaltung und Vermarktung unter Einbeziehung von Rückmeldungen aus der Schulgemeinschaft
Willibald-Gluck-Gymnasium Neumarkt
Seminar-Thema: „Mobile Robotik“ (Leitfach: Physik)
Entwicklung mobiler Robotik an der Schule als Wettbewerbsbeitrag für eine internationale Robotik-Liga
Die Staatliche Fachoberschule und Berufsoberschule für Technik München gilt als Vorreiterin der digitalen Bildung: Im Rahmen der bayernweiten Maßnahme „Profilschule für Informatik und Zukunftstechnologien“ (PIZ) informierten sich Dr. Christof Prechtl, stellvertretender Hauptgeschäftsführer der vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. und Ministerialrat Jochen Hofmann vom Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus über die innovativen Unterrichtsformate und das PIZ-Entwicklungsziel der Schule.
Kultusministerin Anna Stolz betonte vorab: „Unsere PIZ-Schulen zeigen, wie moderne Bildung aussehen kann: praxisnah, fächerübergreifend und eng orientiert an der Zukunft. Die Schülerinnen und Schüler beeindrucken dabei mit ihrem Know-how und ihrer Kreativität. Sie beweisen, dass Informatik, Technik und KI keine Zukunftsthemen sind, sondern direkte Chancen für unsere Bildung in Bayern.“
Im Zentrum des Besuchs stand das interdisziplinäre PIZ-Entwicklungsziel „Bau einer Drohne zur Rehkitzortung“, an dem Schülerinnen und Schüler der Integrationsvorklasse sowie der Jahrgangsstufen 11 bis 13 beteiligt sind. Von ersten technologischen Grundlagen bis hin zur Programmierung der Wärmebildkamera und Motorsteuerung verknüpft das Projekt zahlreiche Fachbereiche und vermittelt praxisnah wichtige Zukunftskompetenzen.
Dr. Christof Prechtl, stellvertretender Hauptgeschäftsführer der vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. erklärt den Wert für die Fachkräftesicherung: „Für die Wettbewerbsfähigkeit unserer Unternehmen ist es wichtiger denn je, dass wir beim Einsatz von Zukunftstechnologien auf allen Ebenen international den Anschluss behalten. Die Staatliche Fachoberschule und Berufsoberschule für Technik München nimmt mit ihrem Engagement als Profilschule für Informatik und Zukunftstechnologien eine bedeutende Vorreiterrolle ein, junge Menschen auf die digitale Lebens- und Arbeitswelt von morgen vorzubereiten. Sie legt mit ihrem starken Profil in der KI, dem Leichtbau und der Quantentechnologie den Grundstein für langfristiges und nachhaltiges Interesse der Jugendlichen an den Schlüsselthemen der Zukunft. Das eröffnet ihnen die Möglichkeit, sich praxisorientiert mit diesen auseinanderzusetzen, hat Vorbildcharakter und soll zum Nachahmen anregen.“
Weitere Informationen zur Maßnahme „Profilschule für Informatik und Zukunftstechnologien“ (PIZ) :
Zu den PIZ gehören Bildungseinrichtungen aller Schularten, die sich im Unterricht den fünf Themenschwerpunkten Programmieren und Robotik, Makerspace, Virtualisierung, KI und Informatikunterricht und Vielfalt widmen. Neben Grundschulen bieten alle weiterführenden Schulen eine Vielzahl an innovativen Ansätzen, etwa virtuelle Exkursionen ins Mittelalter oder praxisnahe Workshops zur Programmierung von Mikrocontrollern.
Die Profilschulen wirken insbesondere in ihrer Region oder in ihrer Schulart als Multiplikatoren, indem sie etwa Schulpartnerschaften aufbauen. Durch den Austausch und die Zusammenarbeit mit externen Partnern wie Hochschulen oder Handwerks- und Ausbildungsbetrieben werden Synergien genutzt und die Bedeutung von Informatik über die Schule hinaus aufgezeigt. Weitere Informationen dazu finden sich unter: www.km.bayern.de/piz.
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